Erfahrungsberichte

Diese Homepage wird durch Beiträge all jener bereichert, die uns ihre Vorschläge zuschicken möchten, um Ihren Aufenthalt in Argentinien zu optimieren.
 

Rosinha G. (Brasilien):
"Ich habe interdisziplinäre Seminare über Gender besucht, ein Thema, das mich in meinen Praktika als Anwältin interessiert. In Brasilien bereite ich meine Promotion vor und dieses Jahr kam ich nach Argentinien, um alles, was ich über Frauen erfahren konnte zu studieren; ich habe Seminare an zwei Universitäten und in einem Berufsverband gemacht. Ich habe hier eine Menge gelernt, mir hat das Konzept des Kurses sehr gut gefallen, dadurch konnte ich über das Thema Frau in vielen Bereichen wie Politik, Erziehung, Gesundheit nachdenken. Die wunderbare Literatur, die Professorinnen haben mich sehr gut aufgenommen. Jetzt brauchen wir Brasilianer nicht mehr unsere Zeugnisse zu übersetzen, es ist ein Abkommen der Mitgliedsländer des Mercosur, die Formalitäten sind sehr einfach, alles sehr ruhig.
In Argentinien fällt die Demokratisierung der Beziehung Dozent-Studierende auf, ich bemerkte besonders die Beteiligung der Studierenden, gar nicht passiv und die Professoren reagieren gut auf diese Beteiligung, sie gehen nicht auf Distanz, sie wähnen sich nicht als Inhaber des absoluten Wissens.
Außerdem lernte ich Salta, Tucumán, Mendoza kennen..., aber ich möchte noch mehr Orte in Argentinien kennen lernen...“


Camila und Elvira (Kolumbien)
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"Ich bin hier wegen einem Austausch zwischen meiner Universität in Kolumbien und der UBA. Wir haben uns für Argentinien entschieden wegen des akademischen Niveaus, ich glaube es ist das Beste in ganz Südamerika. Hier gibt es alles, was man möchte und die Bücher sind viel erschwinglicher als dort, wo sie nicht zu bekommen sind, sie können auch nicht in anderen Ländern gekauft werden. Wir wollten gerne vor unserem Abschluss einen Austausch machen und hier hatten wir alles, was wir wollten. Wir wünschten uns eine vitale Erfahrung und akademisches Material kaufen zu können.
Zu fünft kamen wir in einer Austauschgruppe, diejenige, die an einer theoretischen Linie interessiert war, ging in eine Universität, und die wir an Psychoanalyse interessiert sind, gingen in eine andere.
Die Wohnung, in der wir leben, haben wir über das Internet gefunden. Hier sind wir zur Migrationsbehörde gegangen, haben dort alle Formalitäten ausgefüllt und in 14 Tagen hatten wir die vorläufige Aufenthaltsgenehmigung für zwei Jahre, sie war sehr leicht zu erhalten und wenn wir in zwei Jahren zurückkommen, können wir die Endgültige erhalten, und das Verfahren ist viel billiger als in Kolumbien.“

Stephania (Ecuador):
"Hier studiere ich Bio-Chemie an einer privaten Universität, ich bin aus Ecuador gekommen, weil ich in Argentinien studieren wollte, das Land interessiert mich und für diese Karriere habe ich mich schon während des Gymnasiums entschlossen; ich habe hier damit begonnen, es ist meine erste Universitätserfahrung und ich bin alleine gekommen. Buenos Aires gefällt mir, aber noch mehr gefällt mir die Provinz, ich würde gerne in Córdoba studieren, vielleicht mache ich meine Promotion dort.“


Maya D., (Frankreich):
"Lateinamerika hat mich immer interessiert wegen der Rassenmischung, die die Literatur sehr bereichert; Argentinien begann mich nach einer Unterrichtsstunde über Borges im Forschungslabor an zu faszinieren. Und über Borges landete ich dann in der argentinischen Literatur. Hier haben die Studierenden eine sehr gute Ausbildung, es wird erlaubt, dass sich jeder viel verantwortlicher für sein eigenes Lernen fühlt und das Resultat ist gut. Als ich hier ankam, empfand ich so etwas wie ein intellektuelles Brodeln, das mich sehr motiviert hat. Jetzt beginnen meine Ferien und ich werde in den Norden fahren; ich habe viel für meine Promotion gearbeitet und habe auch wieder Geige gespielt. Ich möchte die traditionelle Musik in jedem Land spielen lernen, um die Leute zum Tanzen zu bringen. Jetzt bin ich auch mit dem Tango dran...“
 

Nicolás R., (Kolumbien):
"Ich habe Argentinien für meine Promotion ausgesucht, ich bin Anthropologe, weil ich so näher bei meinen Eltern bin, die jetzt in Uruguay leben. Ich habe alle Programme untersucht, aus Mexiko, Spanien und dieses ist das Beste für mich. Argentinien ist in Sozialwissenschaften im Allgemeinen sehr fortgeschritten, das, was ich in den Kursen und durch meine Kontakte mit der Universität hier vorfinde, übersteigt fast meine Erwartungen. Das Niveau ist nicht nur bei den Professoren sehr hoch, sondern auch meine Kommilitonen sind sehr gut ausgebildete Leute. Ich wurde sehr gut aufgenommen und habe hier keine Fremdenfeindlichkeit vorgefunden. In Sozialwissenschaften hat die argentinische Universität viel Prestige in Lateinamerika und Psychologie ist das Beste.“